Aktuelle Ausstellungen

Aktuelle Ausstellungen

und Vorschau auf bevorstehende Ausstellungstermine

Aktuelle Ausstellung: WERKSCHAU III - Arbeiten aus den Kunstkursen | 15.07. - 30.08.2020

WERKSCHAU III
SCHAUFENSTER-AUSSTELLUNG

Ausstellungen mit Arbeiten aus den Kunstkursen der Gewerke Malerei, Keramik, Foto, Bildhauerei und Interdisziplinäres haben in der Werkschule Tradition. Sie zeigen das Lehren und Lernen in den Werkstätten, die Qualität der Kurse und das Engagement und Können der Teilnehmer*innen. Durch COVID-19 wussten wir lange Zeit nicht, was möglich sein würde, aber jetzt steht es fest:

Vom 15.07. – 30.08.2020 präsentiert die WERKSCHAU III Kursergebnisse aus dem laufenden Semester im Kunstforum Oldenburg in Form einer Schaufensterausstellung. Kommen Sie vorbei, schlendern Sie ums Kunstforum und lassen Sie sich von den Kurs-Arbeiten der Teilnehmer*innen inspirieren!

Kommende Ausstellung: Gunther Gerlach - Echos formen | 16.09.-30.10.2020

Gunther Gerlach, im Atelier © Gunther Gerlach

Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung am

Dienstag, den 15.09.2020.
Um 18 und 19 Uhr finden Ausstellungsrundgänge mit Gunther Gerlach statt.
Einlass nur mit Mund- und Nasenschutz!

Zur Biographie der Künstlers >
www.gunthergerlach.de

Workshop mit Gunther Gerlach:
Ausdruck x drei: Ton, Tusche, Holzschnitt
30.10.-01.11.2020 > mehr Infos

„Was ist das Wesen dieser Figur?“

Gunther Gerlachs expressive Skulpturen – manchmal aus einem Stück Holz gearbeitet, manchmal aus mehreren zusammengeleimt – beschreiben einen eigenen Kosmos: Sie formen ein Echo im Sehenden, wecken Assoziationen, können berühren und sich im nächsten Moment wieder entziehen. Die abstrakten lebensgroßen und überhohen Stelen kommen einer menschlichen Silhouette sehr nah. Sie drehen, neigen, krümmen sich, richten sich wieder auf und beschreiben so in ihren Formen kaum erkennbare und doch so vertraute Spuren des Menschlichen.

Dabei spielt das Material Holz eine untergeordnete Rolle: Gerlach färbt die Stelen größtenteils weiß oder rußschwarz, belebt sie gleichsam durch ein kontrastreiches Schattenspiel. In der Begegnung im Raum angeordnet umgibt diese wesenhaften Abstraktionen mit ihrem Facettenreichtum ein für den Betrachter spürbares Spannungsfeld.

Als Zeichner arbeitet Gerlach ausschließlich in schwarz- weiß mit Grafitstift und Zeichentusche. Seine metaphorischen Gedichte und Texte spiegeln die Formenvielfalt seiner plastischen und zeichnerischen Arbeiten – ein komplexes Gesamtwerk entsteht, das ausdrucksstark eine unbekannte und zugleich urvertraute Bildwelt enthüllt.

Vergangene Ausstellung: Till Gerhard - Verlorener Schnee | 29.01. - 13.03.2020

Till Gerhard, "White Silence“, 2019, 50x40cm, Öl auf Leinwand. Foto und © Till Gerhard

Schnee, ein magisches Wort, das sogleich vielfache Assoziationen erweckt.
Schnee, der zu wenig fällt oder zuviel; der erste Schnee, der eine kindliche Freude hervorruft; Schnee, der Licht in die Dunkelheit reflektiert und die Welt zum Funkeln bringen kann; Schnee, der alles verhüllt und gleich macht; Schnee, der die laute Welt leise macht; Schnee, der verlangsamt und jeden auf sich selbst zurück wirft; Verzauberung, Schönheit und Schrecken, jede Flocke einzigartig,
Schnee, in dessen unschuldigem Weiss nun auch Mikroplastik gefunden wurde.

Wir treffen auf Figuren, die einem Traum entlehnt sein könnten, die Rituale vollziehen, um den Kräften der Natur zu huldigen. Winterdämonen.

A Recurring Dream

Till Gerhard

Zur Biographie der Künstlers >

Till Gerhard,„The Light Within“, 2009/2019, 170x130cm, Öl und Sprühfarbe auf Leinwand Foto und © Till Gerhard

Wirbelnde Körper und Flocken, Winterdämonen und Traumfiguren, tief verschneite Landschaften, Ritual und Spiritualität. In der Ausstellung “Verlorener Schnee” versammelt Till Gerhard Arbeiten der letzten Jahre, denen die mystische Winteratmosphäre gemein ist. Schicht um Schicht entstehen wirkintensive Motive in weißer Umgebung, (sur)reale Bildräume und Assoziationsketten, Manifestationen archaischer Rituale und Erdenergien. Wanderungen auf dem Grat zwischen Wirklichkeit und Wahn.

Till Gerhard beschäftigt sich in seiner Arbeit mit Menschen im Sog sozialer Dynamiken: Festgemeinschaften, Protestbewegungen, Alternative Lebensgemeinschaften, Subkulturen. Huldigungen der Natur treffen auf dunkle Machenschaften, utopische und spirituelle Ideen auf grundlegende Fragen menschlicher Existenz. Masken und Verhüllungen sind wiederkehrende Zeichen in Gerhards Arbeiten – Unheimlichkeit und Bedrohung zentrale Momente.

www.tillgerhard.de