Aktuelle Ausstellungen

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und Vorschau auf bevorstehende Ausstellungstermine

Till Gerhard - Verlorener Schnee | 29.01. - 13.03.2020

Till Gerhard, "White Silence“, 2019, 50x40cm, Öl auf Leinwand. Foto und © Till Gerhard

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung ein:

Dienstag, den 28.01.2020 um 18 Uhr

Kunstforum Oldenburg
Einführung: Norah Limberg, Werkschule e.V.

[PDF Einladungskarte]

Schnee, ein magisches Wort, das sogleich vielfache Assoziationen erweckt.
Schnee, der zu wenig fällt oder zuviel; der erste Schnee, der eine kindliche Freude hervorruft; Schnee, der Licht in die Dunkelheit reflektiert und die Welt zum Funkeln bringen kann; Schnee, der alles verhüllt und gleich macht; Schnee, der die laute Welt leise macht; Schnee, der verlangsamt und jeden auf sich selbst zurück wirft; Verzauberung, Schönheit und Schrecken, jede Flocke einzigartig,
Schnee, in dessen unschuldigem Weiss nun auch Mikroplastik gefunden wurde.

Wir treffen auf Figuren, die einem Traum entlehnt sein könnten, die Rituale vollziehen, um den Kräften der Natur zu huldigen. Winterdämonen.

A Recurring Dream

Till Gerhard

Zur Biographie der Künstlers >

Till Gerhard,„The Light Within“, 2009/2019, 170x130cm, Öl und Sprühfarbe auf Leinwand Foto und © Till Gerhard

Wirbelnde Körper und Flocken, Winterdämonen und Traumfiguren, tief verschneite Landschaften, Ritual und Spiritualität. In der Ausstellung “Verlorener Schnee” versammelt Till Gerhard Arbeiten der letzten Jahre, denen die mystische Winteratmosphäre gemein ist. Schicht um Schicht entstehen wirkintensive Motive in weißer Umgebung, (sur)reale Bildräume und Assoziationsketten, Manifestationen archaischer Rituale und Erdenergien. Wanderungen auf dem Grat zwischen Wirklichkeit und Wahn.

Till Gerhard beschäftigt sich in seiner Arbeit mit Menschen im Sog sozialer Dynamiken: Festgemeinschaften, Protestbewegungen, Alternative Lebensgemeinschaften, Subkulturen. Huldigungen der Natur treffen auf dunkle Machenschaften, utopische und spirituelle Ideen auf grundlegende Fragen menschlicher Existenz. Masken und Verhüllungen sind wiederkehrende Zeichen in Gerhards Arbeiten – Unheimlichkeit und Bedrohung zentrale Momente.

www.tillgerhard.de